Die “Wirtschaft” wird nicht müde zu betonen dass durch den Kauf von gefälschten Produkten Ihnen Umsatz verloren ginge. Dabei wird natürlich brav unterschlagen dass der Käufer einer 50€ Rolex gar nicht zur Käufergruppe des Orginalproduktes gehört. Das gleiche gilt für Fernseher, Sammelobjekte, Haushaltsartikel wie Nähmaschinen, Kaffeemaschinen etc. Zwar steht “Bernina” auf der Nähmaschine, sieht gut aus, ist aber gefälscht. Kaum ein Käufer einer Kopie würde sich das Orginal leisten. Die meisten wissen auch um den Umstand eine Kopie zu kaufen. Das Phänomen der “Produktpiraterie” ist übrigens gar kein Neuzeitliches, sowas gibt es schon seit der Antike. Also verliert die “Wirtschaft” kaum Umsatz, aber gewinnt sie auch etwas? Selbstverständlich, sie gewinnt Werbung, schließlich sind Kopien ganz bewusst so gemacht wie das Orginal. Betrachtet man die verrückten Ausgaben so manchen Konzerns für Werbemaßnahmen ist der Verlust durch Kopien geradezu lächerlich. Das selbe gilt übrigens für Piraterie im Musik und Filmbereich!